Elternveranstaltung

"Digitale Welten - Was nutzt Ihr Kind?"

Am Mittwochabend, 25.09.2019, referierte Maik Rauschke an der Leibniz-Realschule vor einem kleinen, aber umso interessierteren Publikum zu dem Thema „Digitale Welten – Was nutzt Ihr Kind?“.

Viele Eltern, die sich vielleicht noch an Telefone mit Wählscheibe erinnern, stehen vor der Herausforderung, ihre Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien anzuleiten und sie davor zu bewahren, sich selbst in Gefahr zu bringen. Begriffe wie „Cybermobbing“, Sexting“, aber auch „Kettenbriefe“, kompromittierende Bilder oder Gewaltvideos bieten Anlass zu großer Sorge. Ein weiteres Problem ist die enorme Geschwindigkeit, in der sich die digitalen Medien verändern und weiterentwickeln. Während die eine Generation stolz ist, sich endlich die Kommunikation über WhatsApp angeeignet zu haben, ist die jüngere Generation längst in anderen Netzwerken unterwegs und bedient sich wesentlich „hipperen“ Messenger-Diensten. Der Referent betonte, dass er keine Wertung vornehme und nicht für andere entscheide, was richtig oder falsch sei. Wichtig ist, dass Eltern bereit sind, ihre eigene Haltung zu hinterfragen und offen für die Perspektive ihrer Kinder zu sein. Die Basis für Medienerziehung ist das konstruktive Gespräch mit den Kindern.

Maik Rauschke ging auf alle Fragen ein, ohne vorgefertigte Antworten zu liefern. Vor dem verantwortungsvollen Handeln im Netz steht die Entscheidung, was für ein Mensch man sein möchte. Das heißt, es geht um Zivilcourage, um Werte und Normen. Der Referent überzeugte durch seine Kompetenz, seine praktischen Erfahrungen in der Jugendarbeit und seinen lebendigen Vortragsstil. Es wurden gewiss viele Besucher angeregt, sich von ihren Kindern durch deren „Digitale Welten“ führen zu lassen und gemeinsam Risiken aufzudecken und Wege zu finden, diesen zu begegnen, aber auch die Vorteile des Netzes gelten zu lassen. Die digitalen Medien sind Realität in der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen.

Maik Rauschke ist Dipl.-Sozialarbeiter/-Sozialpädagoge, Freiberuflicher Medienreferent und weitergebildet/qualifiziert u. a. in: Digitale Offene Kinder- und Jugendarbeit bei der Stadt Wolfsburg.

„Digitale Welten – Was nutzt Ihr Kind?“ ist ein Projekt des Niedersächsischen Sozialministeriums und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt in Kooperation mit der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in Zusammenarbeit mit Blickwechsel e. V.

Workshop

"Create your Style - Druck Deinen eigenen Schmuck in 3D"

 

14. Dezember 2018

Workshop für Wolfenbütteler Schülerinnen

Die revolutionäre Technik des 3D-Druckens

18 Schülerinnen nahmen am Wochenende an dem Workshop "Create your Style - Druck Deinen eigenen Schmuck in 3D" am Zentrum für additive Fertigung (ZaF) an der Ostfalia-Hochschule teil.

Sie lernten, wie sie am PC einen Gegenstand konstruieren und designen können. Anschließend wurden die kreativen Werkstücke, wie zum Beispiel Handyschalen, Armreifen oder Ohrringe, am 3D-Drucker in der gewünschen Farbe gleich ausgedruckt und konnten mit nach Hause genommen werden.

Dieser Workshop wurde vom Zentrum für additive Fertigung an der Ostfalia-Hochschule und der Stiftung NiedersachsenMetall gemeinsam entwickelt und wird seit 2014 jährlich angeboten. Die Partner haben es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Besonderes Augenmerk liegt bei diesem Projekt auf der Förderung von Mädchen.

In einem Workshop lernten 18 Schülerinnen den Umgang mit 3D-Druckern.

Foto: Stiftung NiedersachsenMetall

 

Quelle: "Wolfenbütteler Schaufenster" vom 9. Dezember 2018

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 8. Januar 2019

 

Präventionsprojekte

 

Projekt "Sex, Drugs and Rock'n Roll"

1. März 2018

Prävention für die 10. Klassen

Sex, Drogen und Partynächte waren das Thema des Projekttages in den 10. Klassen der Leibniz-Realschule. Unter Ausschluss der Lehrkräfte fand zwischen Schülerinen und Schülern und den Sozialarbeiterinnen von pro familia und vom Lukas-Werk Gesundheitsdienst ein reger Austausch zum Thema statt. Mehr dazu im Zeitungsartikel ...

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 28. Februar 2018

 
"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 28. Februar 2018

Projekt Stolpersteine

 

20. November 2015

14 neue Stolpersteine wurden verlegt

Leibniz-Realschüler trugen die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus vor

 

Seit Donnerstag hat Wolfenbüttel 14 neue Stolpersteine: Sie erinnern an die Familien Rülf, Pohly, Neuburger und Rhée. Der Aktionskünstler Gunter Demnig verlegte die Steine unter den Augen von Vertretern aus Politik und Verwaltung. 20 Familienangehörige der Familie Rülf waren eigens aus Israel angereist und sichtlich ergriffen, als die Steine an der Bahnhofstraße 1 verlegt wurden.

Anschließend lud die Stadtverwaltung zum Empfang im Rathaus ein und Schüler der Erich-Kästner-Hauptschule, der Leibniz-Realschule und des Gymnasiums im Schloss trugen die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus vor. Der Bürgermeister, Thomas Pink, dankte nicht nur den Schülern, die zu den Familiengeschichten recherchiert hatten, und dem Künstler selbst, sondern auch den "Erinnerern", Jürgen Kumlehn, der mit einem Aufruf in einer israelischen Tageszeitung vor einigen Jahren erste Kontakte zu jüdischen Familien knüpfte, und Kristlieb Adloff.

Mittlerweile ist auch eine eigene Internetseite für Stolpersteine in Wolfenbüttel online gegangen. Auf der Seite www.stolpersteine-wolfenbuettel.de können Besucher mehr über die Geschichten der Opfer erfahren und nachschauen, wo die Stolpersteine verlegt sind.

 

Braunschweiger Zeitung vom 20. November 2015

 

Das Projekt "Stolpersteine" der Klasse 9 d im Schuljahr 2010/2011

befindet sich auf der alten Schulhomepage (s. Schulleben). 

Keep Cool

 

27. November 2017

Keep Cool

Im November fand das Projekt Keep Cool im Stadtjugendzentrum statt, an dem die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs teilnahmen. An zwei Tagen setzten sie sich spielerisch mit ihren sozialen Kompetenzen auseinander.

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Übernahme von Verantwortung.

gez. S. Labahn

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