Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

 

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt,
der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!“

Jean-Claude Juncker

 

Der Volksbund sorgt im Auftrag der Bundesregierung seit 1919 für die Errichtung und Pflege deutscher Kriegsgräberstätten im Ausland. Die Finanzierung wird zu einem großen Teil aus Spenden- und Mitgliedsbeiträgen sichergestellt. Aus diesem Grund kommt dem Engagement von Ehrenamtlichen eine so große Bedeutung zu. Das Motto der Jugend- und Schularbeit lautet "Versöhnung mit den Gräbern - Arbeit für den Frieden". Kinder und Jugendliche sollen mit den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft vertraut gemacht werden, denn Kriegsgräber sind eine dauernde Mahnung, sich für den Frieden einzusetzen und Kriege zu ächten.

An der Leibniz-Realschule gehört die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge zur Friedenserziehung.

„An dieser Schule hat es immer schon eine Friedenskultur gegeben."
Axel Gummert, Vorsitzender des Volksbundes im Ortsverband Wolfenbüttel
anlässlich einer feierlichen Übergabe der Urkunden an die Schülerinnen und Schüler


9. November 2018

Schüler sammeln für den Volksbund

Erneut knüpfen die Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule an die lange Tradition an, die jährlichen Haus- und Straßensammlungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu unterstützen. Zu einem Informationstreffen des Bezirksverbandes Braunschweig kamen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen in der Erich-Kästner-Hauptschule zusammen. Der Bildungsreferent Rainer Bendick berichtete über den Sinn und Zweck der Einrichtung. Zudem hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen. Wichtig sei es zu wissen, dass alle Sammler mit einem extra Ausweis ausgerüstet sind, damit Betrüger keine Chance hätten.

Die Schulleiterin, Frau Nolte, betonte, dass die Leibniz-Realschule die Tradition fortsetzen werde. Es sei heutzutage wichtig, dass sich Jugendliche ehrenamtlichen Aufgaben widmeten. Die Kriegsgräberfürsorge dürfe nicht in Vergessenheit geraten. Die Thematik werde auch im Unterricht weiter vertieft. Mehr dazu im Zeitungsartikel ...

Wolfenbütteler Zeitung vom 8. November 2018

"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 11. November 2018


27. Februar 2017

900 Euro für Kriegsgräberfürsorge gesammelt

Am 24. Februar 2017 ehrte der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Axel Gummert, 28 Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule für ihr freiwilliges Engagement beim Sammeln der Spenden für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bei der Straßensammelaktion der vier neunten Klassen kamen 841,82 Euro für die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräber im Ausland zusammen. Frau Nolte bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement: "Wir finden es wichtig, dass ihr am Ball bleibt und die langjährige Tradition aufrechterhaltet." Als Dank wurden die Neuntklässler mit einer Urkunde belohnt.

Der Volksbund ist die einzige Einrichtung dieser Art, die eine eigene Jugend- und Schularbeit betreibt. Das Motto lautet: Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden.

Wolfenbütteler Zeitung vom 25. Februar 2017

"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 26. Februar 2017

26. Januar 2016

Auszeichnung für 15 Schülerinnen und Schüler

Am 22. Januar 2016 zeichnete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 15 Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule aus. Der Schulleiter, Bernhard Schrodi, dankte den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 a, b und c für ihre Sammelaktion im November vergangenen Jahres. 1.636,60 Euro sind bei der Haus- und Straßensammlung der Jugendlichen zusammengekommen. Axel Gummert, Vorsitzender des Ortsverbandes Wolfenbüttel des Volksbundes würdigte die Arbeit der Leibniz-Realschule. Er habe den Eindruck, dass an der Leibniz-Realschule die Erinnerungskultur an die beiden furchtbaren Weltkriege besonders gepflegt werde. Herr Gummert sprach auch über die Flüchtlingsströme, die im vergangenen Jahr nach Deutschland und Europa kamen. Das habe gezeigt, wie aktuell das Thema Krieg heute noch sei. Er lobte die Schülerinnen und Schüler. Als Dank überreichten er und der Schulreferent des Volksbund-Bezirksverbandes Braunschweig, Herr Gutmann, den Schülern Urkunden.

Die erfolgreichsten Spendensammler waren Philipp Henning und Fabian Rieländer. Sie sammelten 239,25 Euro.

 

Die Urkunden belegen euren Einsatz für ein gesellschaftspolitisch wichtiges Anliegen und können den Bewerbungsmappen beigelegt werden.
(Heinz-Günter Gutmann, Schulreferent des Volksbund-Bezirksverbandes Braunschweig)

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 23. Januar 2016

Wolfenbütteler Zeitung vom 17. November 2016