Gedenkveranstaltungen

 

 

20. November 2017

Stunde der Besinnung am Volkstrauertag

Mit einer "Stunde der Besinnung" wurde am Volkstrauertag in Wolfenbüttel in der Schule Am Teichgarten der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Die Zehntklässler Noah-Emil Gattermann und Tim Loy lasen aus dem Brief eines Gymnasialdirektors, der 1914 den Krieg verherrlichte, und aus dem Tagebuch von Erich Mühsam aus demselben Jahr, in dem es wörtlich zum Ersten Weltkrieg heißt: "Alles Fürchterliche ist entfesselt."

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Klarinettenquartett der Großen Schule unter der Leitung von Heribert Haase. Mehr dazu im Zeitungsartikel und auf http://regionalwolfenbuettel.de/stunde-der-besinnung-am-volkstrauertag/.

 

"Wolfenbütteler Zeitung" vom 20. November 2017


11. November 2017

Erinnerung an die Pogromnacht

Tim Loy und Nils Tolkowiack stellten Fragen zu Deportationen von jüdischen Mitbürgern

Anlässlich des 79. Jahrestages der Novemberpogrome fand am 9. November 2017 eine Gedenkstunde mit Kranzniederlegung am Gedenkstein vor der Herzog-August-Bibliothek nahe der ehemaligen Synagoge statt. Organisiert hatten die Veranstaltung das Bündnis gegen Rechtsextremismus und die Stadt Wolfenbüttel mit Unterstützung des Aktionsbündnisses Partnerschaft für Demokratie im Landkreis.

Bürgermeister Thomas Pink war froh, dass sich auch Schüler des Jugendparlaments und der Leibniz-Realschule an der Gedenkveranstaltung beteiligten. Tim Loy und Nils Tolkowiack haben sich im Wahlpflichtkurs Geschichte mit diesem Thema auseinandergesetzt und stellten Fragen zu Deportationen von jüdischen Mitbürgern.

Fotos: Stadt Wolfenbüttel

Die Gedenkrede hielt die SPD-Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser (siehe regionalwolfenbuettel.de).

„Das Erinnern an die Pogromnacht und den ganzen Holocaust ist von zentraler Bedeutung. Diese Gedenkkultur muss in der Gesellschaft verankert sein, damit dieses Menschheitsverbrechen nie in Vergessenheit gerät und sich niemals wiederholt."

Dunja Kreiser

Wolfenbütteler Zeitung vom 10. November 2017


27. Februar 2017

900 Euro für Kriegsgräberfürsorge gesammelt

Am 24. Februar 2017 ehrte der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Axel Gummert, 28 Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Realschule für ihr freiwilliges Engagement beim Sammeln der Spenden für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bei der Straßensammelaktion der vier neunten Klassen kamen 841,82 Euro für die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräber im Ausland zusammen. Frau Nolte bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement: "Wir finden es wichtig, dass ihr am Ball bleibt und die langjährige Tradition aufrechterhaltet." Als Dank wurden die Neuntklässler mit einer Urkunde belohnt.

Der Volksbund ist die einzige Einrichtung dieser Art, die eine eigene Jugend- und Schularbeit betreibt. Das Motto lautet: Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden.

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 25. Februar 2017

 

"Wolfenbütteler Schaufenster" vom 26. Februar 2017

12. Dezember 2016

Schüler der 10 b gestalten Volkstrauertag mit

Auch in diesem Jahr haben Schüler der Leibniz-Realschule an der Gestaltung des Volkstrauertages des Volksbundes am 13. November 2016 mitgewirkt. Fionn Hartmann und Sascha Leschber aus der Klasse 10 b und des Wahlpflichtkurses "Erinnerungsarbeit" trugen mit kurzen Lesungen aus selbst ausgewählten Texten zum Thema Krieg und Verfolgung zur Stunde der Besinnung und des Gedenkens bei.

M. Hemminger

 


15. November 2016

Gedenken an die Pogromnacht

Schüler der Leibniz-Realschule trugen einen Text vor

Viele Menschen aus der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel kamen am Mittwochwochabend auf dem Platz vor der Herzog-August-Bibliothek zusammen, um gemeinsam an die Opfer in der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zu gedenken. In dieser Nacht wurden deutschlandweit Juden verschleppt und ermordet und Synagogen in Brand gesetzt.

Verschiedene Darbietungen gaben der Gedenkfeier einen angemessenen Rahmen. Das FrauenFotoForum Wolfenbüttel hat mit einem Videobeitrag an die vertriebenen und ermordeten Juden erinnert. Hier wurden die aus Achtung vor den verstorbenen Juden verlegten Stolpersteine und die ehemals von ihnen bewohnten Häuser dargestellt. Das Jugendparlament beteiligte sich ebenfalls mit einer Aktion. Hierbei wurden Schüler und Jugendliche befragt, was sie unter Rechtsextremismus verstehen. Die Ergebnisse und Zitate wurden dann auch in einem Video präsentiert. Sascha Leschber, Fionn Hartmann und Leon Baerwolf, Schüler der Leibniz-Realschule, trugen einen Text vor, der an die schrecklichen Geschehnisse jener Nacht erinnerte. 

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Schülerinnen der Großen Schule, Helen Müller und Norina Herglotz, die mehrere Stücke auf der Klarinette zum Besten gaben. 

Am Ende der Gedenkstunde wurde ein Kranz am Mahnmal niedergelegt und Kerzen von den Bürgern aufgestellt.

 

"Schaufenster" vom 13. November 2016

 

Wolfenbütteler Zeitung vom 10. November 2016


20. November 2015

14 neue Stolpersteine wurden verlegt

Leibniz-Realschüler trugen die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus vor

 

Seit Donnerstag hat Wolfenbüttel 14 neue Stolpersteine: Sie erinnern an die Familien Rülf, Pohly, Neuburger und Rhée. Der Aktionskünstler Gunter Demnig verlegte die Steine unter den Augen von Vertretern aus Politik und Verwaltung. 20 Familienangehörige der Familie Rülf waren eigens aus Israel angereist und sichtlich ergriffen, als die Steine an der Bahnhofstraße 1 verlegt wurden.

Anschließend lud die Stadtverwaltung zum Empfang im Rathaus ein und Schüler der Erich-Kästner-Hauptschule, der Leibniz-Realschule und des Gymnasiums im Schloss trugen die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus vor. Der Bürgermeister, Thomas Pink, dankte nicht nur den Schülern, die zu den Familiengeschichten recherchiert hatten, und dem Künstler selbst, sondern auch den "Erinnerern", Jürgen Kumlehn, der mit einem Aufruf in einer israelischen Tageszeitung vor einigen Jahren erste Kontakte zu jüdischen Familien knüpfte, und Kristlieb Adloff.

Mittlerweile ist auch eine eigene Internetseite für Stolpersteine in Wolfenbüttel online gegangen. Auf der Seite www.stolpersteine-wolfenbuettel.de können Besucher mehr über die Geschichten der Opfer erfahren und nachschauen, wo die Stolpersteine verlegt sind.

 


Braunschweiger Zeitung vom 20. November 2015

 


Das Projekt "Stolpersteine" der Klasse 9 d im Schuljahr 2010/2011 befindet sich im Archiv.

 


17. November 2015

Volkstrauertag: Schüler der 10. Klassen lesen bewegende Texte

 

Während der Gedenkveranstaltung des Volksbundes am Volkstrauertag lasen Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Leibniz-Realschule bewegende Texte, die das Grauen und Leiden durch Krieg und Gewalt als Mahnung in Worte zu bringen versuchten. So zitierten sie aus den Erinnerungen von Bronia Brandmann an ihr Erleben im Ghetto von Sosnowiec.

Das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft richte sich an die Gefallenen der Kriege, an die Menschen, die Widerstand leisteten, an die Vertriebenen, die Opfer von Rassenhass und die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasiemorde, betonte der Ortsverbandsvorsitzende Axel Gummert während der anschließenden Totenehrung am Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege auf dem Hauptfriedhof.

Während einer Schweigeminute wurde den Opfern der Anschläge in Paris gedacht.

 

Braunschweiger Zeitung vom 16. November 2015

 

 
 
 

Schulwaldprojekt

Im Jahre 2013 stellte die Stadt Wolfenbüttel der Leibniz-Realschule eine Fläche zur Verfügung, um in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Zukunft Wald" einen Schulwald anzupflanzen. Hunderte von Birken, Eichen, Elsbeeren, Wildäpfeln und anderen Bäumen und Sträuchern wurden von uns gepflanzt. Seitdem entwickeln sie sich in ihrer arttypischen Weise. Bis zu einem imposanten Wald vergehen noch einige Schülergenerationen, aber die ersten Bäume überragen uns bereits.

Jedes Jahr übernimmt im Wahlpflichtunterricht eine Schülergruppe die Aufgabe, die Entwicklungen im Schulwald zu beobachten und erforderliche Pflegearbeiten zu ergreifen. So wurden zum Beispiel etliche Bäume nachgepflanzt, aber es wird auch die Zeit kommen, in der wir Bäume absägen, um den verbleibenden zu helfen. Für viele Schülerinnen und Schüler ist dabei die Arbeit im Freien eine ganz neue Erfahrung.

Nach und nach wird der Schulwald nun auch zu einem Lernort. Artenkenntnisse und Einsichten in natürliche Vorgänge können im Schulwald viel anschaulicher und nachhaltiger erreicht werden, als es nur mit einem Buch je möglich wäre. Praxisnah leistet die Schule mit dem Schulwald einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.


28. April 2016

Anerkennungsurkunde für das Projekt „Schulwald"

Am 23. April 2016 haben Anna-Lena Püpke und Madlaine Cholewa aus der Klasse 8 a unsere Schule auf dem Umweltfestival Wolfenbüttel vertreten. Im Rahmen dieses Festivals wurden die Preisträger des Wettbewerbs „Zukunftsfragen lösen" vorgestellt. Unsere Schule hat mit dem Projekt „Schulwald" eine Anerkennungsurkunde erhalten. Wir bedanken uns bei Anna-Lena und Madlaine für ihr Engagement.

 

Der Wettbewerb „Zukunftsfragen lösen"

Der Wettbewerb für junge Menschen mit dem Motto „Macht mit - nehmt die Zukunft in Eure Hand!“ wurde anlässlich des Wolfenbütteler Umweltfestivals 2016 ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbes ist es, das Bewusstsein und die Verantwortung der Kinder, der Jugendlichen sowie der jungen Erwachsenen für ihre Umwelt, mithin für Zukunftsfragen zu fördern sowie auf eine aktive Mitarbeit in der Gesellschaft hinzuwirken.

 

     

 


17. November 2015

Unterrichtsstunde mit dem Spaten
Schülerinnen und Schüler pflanzten am Hillberge Eichen, Linden und Elsbeeren

Im Rahmen des Schulwaldprojekts pflanzten Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen mit ihrem Lehrer Philip Näveke Eichen, Linden und Elsbeeren. Seit drei Jahren gibt es den Schulwald, der von der Großen Schule und der Leibniz-Realschule gemeinsam gepflegt wird. Nun musste nachgepflanzt werden, weil Wühlmäuse an vielen jungen Eichen die Wurzeln abgefressen haben. Die Pflanzaktion wird ermöglicht im Rahmen der Naturschutzwoche des Natur-Netzwerks Niedersachsen. Es funktioniert gut, weil die Schüler selbst etwas machen können (Näveke).

 

 

"Braunschweiger Zeitung" vom 10. November 2015