Externe DELF-Prüfungen

Unsere Schule nimmt an den externen DELF-Prüfungen teil. Das heißt, dass sich Schülerinnen und Schüler aus den Wahlpflichtkursen Französisch zu einer Prüfung anmelden können, die an der Volkshochschule Wolfenbüttel abgenommen wird. Diese Prüfung entspricht den Vorgaben des Europäischen Referenzrahmens und kann auf 4 verschiedenen Niveaustufen abgelegt werden:

A1 ist das elementare Niveau und deshalb für Spracheinsteiger geeignet. Der Inhaber eines solchen Diploms kann über sich selbst und seine nähere Umwelt sprechen.

Die Prüfung besteht aus folgenden Teilen:

  • Hörverstehen: Kurze Situationen (total drei Minuten) aus dem Alltag werden zweimal abgespielt. Anschließend müssen Fragen beantwortet werden.
  • Leseverstehen: Auch hier werden Dinge aus dem Alltag in drei bis fünf Dokumenten behandelt und anschließend sind Fragen zu beantworten.
  • Schreiben: Ausfüllen eines Formulars, Schreiben von einfachen Texten wie Postkarten o. Ä.
  • Sprechen: Durch den Prüfungsexperten geführtes Gespräch, simulierter Dialog, Vorstellung der eigenen Person

Der kollektive Prüfungsteil dauert insgesamt ca. 120 Minuten. Dazu kommt die mündliche Prüfung (einzeln, zehn Minuten Vorbereitung und fünf bis sieben Minuten Prüfung). Pro Disziplin können 25 Punkte erzielt werden. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn insgesamt mindestens 50 von 100 und in keinem Teil weniger als fünf Punkte erzielt wurden.

Das DELF A2 bescheinigt dem Prüfling bereits fortgeschrittene Fähigkeiten. Der Teilnehmer wird hier als Teil der Gesellschaft betrachtet. Folglich muss er Dinge wie die Höflichkeitsform und das Führen einfacher Gespräche beherrschen.

Die Prüfung besteht aus folgenden Teilen:

  • Hörverstehen: wie bei A1, aber der Text dauert ca. fünfzehn Minuten
  • Leseverstehen: wie bei A1
  • Schreiben: Verfassen von zwei Texten; einer kurzen Beschreibung (über ein Ereignis oder eine persönliche Erfahrung) sowie eines informellen Briefs (Einladung, Dankes- oder Entschuldigungsbrief, Auskunft, Information etc.)
  • Sprechen: wie bei A1

Hier dauert die kollektive Prüfung ca. 100 Minuten und die mündliche besteht aus zehn Minuten Vorbereitung plus sechs bis acht Minuten eigentlicher Prüfung. Die Bedingungen sind genau wie bei A1.

Während das DELF A1 bereits mit dem im Französischunterricht erworbenen Kenntnisstand von mindestens zwei Jahren abgelegt werden kann, ist zum erfolgreichen Absolvieren des Prüfungsumfangs für das DELF A2 der Kenntnisstand von drei bis vier Lernjahren nützlich. Der einzige Unterschied liegt in der Diskussion mit dem Prüfer über einen vorliegenden Text.

Mit B1 erreicht der Kandidat das unabhängige Niveau. Er kann einer Diskussion folgen und an ihr teilnehmen, er drückt seine eigene Meinung aus und kann auf überraschende Alltagssituationen reagieren. Flexible und versierte sprachliche Äußerungen gehören hier bereits zum Wortschatz des Diplomanden.

Die Prüfung besteht aus folgenden Teilen:

  • Hörverstehen: wie bei A1, aber der Text dauert nun sechs Minuten
  • Leseverstehen: Informationen bezogen auf eine gegebene Aufgabe aus einem Text herauslesen sowie einen Zeitungsartikel o. ä. analysieren
  • Schreiben: Kurzaufsatz, in dem man seine eigene Meinung zu einem gegebenen Thema darlegt
  • Sprechen: wie bei A2, aber zusätzlich auch das Darlegen seiner eigenen Meinung bezogen auf einen vorher völlig unbekannten Artikel oder ein Ereignis

Die Prüfungsdauer (kollektiv) beträgt ca. 105 Minuten. Der mündliche Teil sieht zehn Minuten Vorbereitungszeit (nur für den zusätzlichen Teil), gefolgt von fünfzehn Minuten Prüfung vor. Die Bedingungen bleiben unverändert.

Bei B2 kann der Kandidat nicht nur seine Meinung sagen, sondern seinen Standpunkt auch verteidigen und weiter ausführen. Er verhandelt und diskutiert ohne Schwierigkeiten und ist in der Lage, seine Fehler selbst zu korrigieren.

Die Prüfung besteht aus folgenden Teilen:

  • Hörverstehen: Fragen zu einem Interview oder einer Nachrichtensendung (nur einmal abgespielt) sowie zu einem Vortrag oder einer Fernseh- bzw. Radiosendung (zweimal abgespielt) beantworten. Das Hördokument dauert acht Minuten.
  • Leseverstehen: Fragen zu einem Artikel über Frankreich oder den französischsprachigen Raum sowie zu einem argumentativen Text beantworten
  • Schreiben: Verfassen eines Texts als Beitrag zu einer Debatte (eigene Meinung), formeller Brief
  • Sprechen: eigenen Standpunkt darlegen und verteidigen

Der kollektive Teil dauert nun 150 Minuten, wobei das Leseverstehen und Schreiben jeweils eine Stunde dauern. Der mündliche Teil sieht 30 Minuten Vorbereitungszeit, gefolgt von 20 Minuten Prüfung vor. Die Bedingungen bleiben unverändert.

Inhaber des DELF B2 sind beim Eintritt in eine französische Universität von der Sprachprüfung befreit.

(Quelle: Wikipedia)

An unserer Schule werden die Niveaustufen A1 und A2 vorbereitet.

Ausleihe von Lernmitteln

Die Leibniz-Realschule Wolfenbüttel bietet ihren Schülerinnen und Schülern an, Lernmittel gegen ein Entgelt auszuleihen.

Die Teilnahme an diesem Ausleihverfahren ist für Eltern, Schülerinnen und Schüler freiwillig und kann von ihnen für jedes Schuljahr neu entschieden werden. Wer sich nicht rechtzeitig zu dem Verfahren verbindlich anmeldet und das Entgelt entrichtet, ist verpflichtet, die Lernmittel selbst zu beschaffen.

In das Ausleihverfahren werden alle Schulbücher eines Jahrgangs mit Ausnahme von Atlanten, Lektüreheften, Literatur und Arbeitsheften einbezogen. Die Schule kann jedoch einzelne Lernmittel von der Ausleihe ausnehmen.

Die Lernmittel werden nicht einzeln, sondern insgesamt ("Paketausleihe") ausgeliehen.

Das Entgelt beträgt 40 % des Ladenpreises.

Bei Familien mit drei oder mehr schulpflichtigen Kindern soll für jedes Kind nur 80 % des von der Schule festgesetzten Entgelts für die Ausleihe erhoben werden. Darüber hinaus können soziale Verhältnisse bei der Festsetzung des Entgelts berücksichtigt werden.

Bei der Festsetzung des Entgelts werden verkürzte Ausleihzeiten (zum Beispiel wegen Schulwechsels) berücksichtigt.

Für ausgeliehene Lernmittel, die nicht fristgerecht oder beschädigt zurückgegeben werden, wird ein Ersatzanspruch geltend gemacht. Wenn die Durchsetzung des Anspruches nicht gelingt, wird der Vorgang von der Landesschulbehörde bearbeitet.

Mehrjahresbände werden nur im ersten Schuljahr der Ausleihe bei der Ermittlung des Entgelts in Anrechnung gebracht.

Von der Zahlung des Entgelts für die Ausleihe freigestellt sind Leistungsbedürftige nach dem

  • Sozialgesetzbuch 2. Buch (Grundsicherung für Arbeitsuchende);
  • Sozialgesetzbuch 8. Buch (Schülerinnen und Schüler, denen Hilfe zur Erziehung mit Unterbringung außerhalb des Elternhauses gewährt wird);
  • Sozialgesetzbuch 12. Buch - Sozialhilfe;
  • Asylbewerberleistungsgesetz.

Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Für die Durchführung der Lernmittelausleihe unterhält die Schule ein eigenes Girokonto:

Konto: Leibniz-Realschule
Kontoinhaber: Land Niedersachsen
Norddeutsche Landesbank Wolfenbüttel
IBAN: DE77 2505 0000 0009 3752 13
BIC: NOLADE2HXXX

Sämtliche Ein- und Auszahlungen, die die Lernmittelausleihe betreffen, werden über dieses Konto verbucht. Die Kopie der Kontoauszüge ist gleichzeitig die Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben des Ausleihverfahrens.

Dieser Beschluss der Gesamtkonferenz vom 09.06.2005 tritt mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 in Kraft.

Antrag auf Freie Lehrmittel für das Schuljahr 2017/2018

 

Förderunterricht und Leistungsbewertung

Förderkurse können für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden, die entweder im Fach Deutsch oder Englisch sowie Mathematik ihre Leistungen verbessern wollen. Die Dauer eines Förderkurses ist auf höchstens ein Schulhalbjahr begrenzt. Derzeitige Kurse sind abhängig von einer entsprechenden Unterrichtsversorgung. Eine Zensierung findet nicht statt.

Die Leistungsbewertung darf sich nicht in punktuelle Leistungsmessung erschöpfen, sondern muss den Ablauf eines Lernprozesses einbeziehen. Bei allen Entscheidungen, die für den weiteren Bildungsweg von Bedeutung sein können, müssen neben den Ergebnissen der Lernkontrollen auch die verschiedenen Bedingungen beachtet werden, von denen der Lernerfolg eines Schülers bzw. einer Schülerin abhängt.

Der Leistungsbewertung dienen schriftliche, mündliche und andere - fachspezifische - Lernkontrollen. In allen Fächern haben mündliche und fachspezifische Lernkontrollen eine große Bedeutung. Einzelheiten legen die Fachkonferenzen fest.

Die Zahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen pro Schuljahr
(die mittlere Zahl gibt den Regelfall an):

Deutsch Klasse 5 bis 10 mind. 4
Englisch Klasse 5 bis 10 4 bis 6
Französisch Klasse 6 bis 10 4 bis 6
Mathematik Klasse 5 bis 10 4 bis 6

In allen übrigen Fächern sind bis zu drei schriftliche Lernkontrollen im Schulhalbjahr zulässig, die in der Regel nicht länger als 45 Minuten dauern und die sich auf eine für Schülerinnen und Schüler überschaubare Unterrichtseinheit beziehen.

Mündliche oder andere - fachspezifische - Lernkontrollen haben den Vorrang. Auch hierbei sind die Ergebnisse festzuhalten.

 

Französisch als zweite Fremdsprache

Schülerinnen und Schüler, die gerne eine weitere Fremdsprache erlernen möchten und in Deutsch und Englisch gute bis befriedigende Leistungen haben, können ab Klasse 6 am Französischunterricht teilnehmen.

In vier Wochenstunden werden ab der 6. Klasse die notwendigen Grundkenntnisse vermittelt, um einfache Gespräche von Franzosen zu verstehen und sich selbst in Frankreich verständlich zu machen.

Erfolgreich kann dieser Unterricht allerdings nur dann sein, wenn auch Lernaufgaben regelmäßig geleistet werden!

Wir bieten den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der DELF-Prüfung (A1/A2) an. Dabei handelt es sich um eine externe Sprachprüfung, die bei erfolgreicher Teilnahme lebenslang Gültigkeit hat. Weiter Informationen hier.

Die Anmeldung zur Teilnahme am Französisch-Unterricht gilt für jeweils ein Schuljahr.