Wettbewerb "Jugend testet"

 

6. Juli 2015

Umwelt-AG wird bei „Jugend testet“ ausgezeichnet

 

Groß war die Überraschung, als die Meldung der Stiftung Warentest aus Berlin kam. Die Umwelt-AG hätte einen der ersten drei Plätze bei „Jugend testet – 2015“ belegt. „Jugend testet“ ist ein bundesweiter Wettbewerb – die Konkurrenz ist groß und pfiffig. Insgesamt wurden dieses Jahr über 550 Projekte eingereicht und von einer Jury beurteilt. Da wurden Blasenpflaster an echten Blasen, Regenschirme im Windkanal oder der Fahrradklingelton mit einer Lärm-App getestet.

Die Umwelt-AG hatte sich Einweggeschirr vorgenommen, denn eigentlich gehört es sich für eine Umweltschule, bei Festen auf die richtige, umweltfreundliche Wahl zu achten. Viele Wochen knickten wir Gabeln, überprüften die Schärfe von Messern, wogen Teller, erhitzten Besteck oder beschwerten Teller. Natürlich durfte auch ein Praxistest mit Pommes, Salat, Bratwurst und Schnitzel nicht fehlen. Einige Mitschüler wurden sogar unbewusst Teil unseres Designtestes. Wir hielten fest, welche Teller und welches Besteck sie wählten, als wir ihnen Salat anboten.

Nun hatten wir nicht nur einen der ersten Plätze belegt, sondern eine Delegation durfte zur Preisverleihung nach Berlin fahren. Marie Orban (Klasse 9 a) und Henrike Möhle (Klasse 7 c) fuhren also für drei Tage nach Berlin. Dort legte sich die Stiftung Warentest richtig ins Zeug.

Die Ökoalternativen wie Palmblattteller oder Holzbesteck hatten nicht den ersten Platz erzielt. Zwar sind sie theoretisch kompostierbar, aber in Wolfenbüttel dürfen sie nur über den Restmüll entsorgt werden.

Außerdem gab es mächtig viel zu essen in netten Restaurants und an Buffets. Natürlich durfte auch eine Stadtrallye nicht fehlen. Und überhaupt - Berlin ist immer sehenswert.

gez. Philip Näveke

https://www.test.de/jugendtestet/sieger/

 

Preisverleihung

Jury-Vorsitzender Herr Primus und der Staatssekretär Kleber überreichen die Urkunden zum 2. Platz.

 

 

"Braunschweiger Zeitung" vom 8. Juli 2015